Versicherungsmakler Markus Oefelein
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Rentenlücke durch private Rentenversicherung schließen

Rentenlücke durch private Rentenversicherung schließenDerzeit gibt es - wie vor nahezu jeder Bundestagswahl - wieder eine heftigere Diskussion der Parteien, was das Rentensystem hierzulande angeht. Während einige Parteien das System der gesetzlichen Rente stützen möchte, setzen andere Parteien eher auf eine bessere private Vorsorge.Tatsache ist jedenfalls, dass die gesetzliche Rente für alle Bürger, die ihren Ruhestand in etwa 15 Jahren antreten, nicht einmal mehr 45 Prozent des durchschnittlichen Bruttoeinkommens betragen wird. Daher wird bei nahezu jedem späteren Rentner eine sogenannte Rentenlücke entstehen. Die Rentenlücke stellt die Differenz zwischen dem letzten Nettoeinkommen und der gesetzlichen Rente dar, die Sie im Alter erhalten werden.Aufgrund dieser Tatsache sollte unbedingt schon möglichst früh mit dem Aufbau einer privaten Alters­vorsorge begonnen werden, denn nur so kann die Rentenlücke später geschlossen werden. Ein gutes Produkt, welches zum Aufbau der privaten Vorsorge genutzt werden kann, ist auch die private Rentenversicherung. Das Produkt ist riesterfähig und sehr sicher, und nach Fälligkeit des Vertrages erhält der Kunde eine lebenslange Rentenzahlung. Ob diese Form der Vorsorge für Sie geeignet ist und welche Variante der privaten Rentenversicherung am besten passt, kann Ihnen ein unabhängiger Finanzbrater erläutern.

Zu arm für Pflege?

Zu arm für Pflege?

Viele ältere Menschen können sich den Aufenthalt in einem Pflegeheim nicht leisten. Sie sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen – sei es durch Angehörige oder das Sozialamt. Wie eine aktuelle Untersuchung der Bertelmann Stiftung zeigt, übersteigt der Eigenanteil für Pflegestufe 3 in 44 Prozent aller Städte und Landkreise in Deutschland das Haushaltsbudget der über 80-Jährigen.

Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. Besonders teuer ist Pflege in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland sowie in den Stadtstaaten. In Münster reicht das Einkommen rechnerisch gerade einmal für 238 von 365 Tagen im Jahr. Günstiger ist das Verhältnis von Einkünften und Pflegekosten im Norden und Osten der Republik.

„Dahinter, dass in manchen Regionen die Menschen länger zuhause gepflegt werden, steckt … nicht immer eine freie Entscheidung, sondern eben auch häufig ökonomische Notwendigkeit“, heißt es in der Studie. Zudem mussten vier von zehn Pflegebedürftigen (41 Prozent) im Jahr 2013 zusätzlich Sozialhilfe beantragen. Wer weder auf Angehörige noch den Staat angewiesen sein will, sollte rechtzeitig vorsorgen.

Dafür gibt es verschiedene Lösungen. Will man sich nicht darauf verlassen, dass im Pflegefall ausreichend Kapital vorhanden ist, um die zusätzlichen Ausgaben zu bestreiten, ist eine Versicherung angebracht. Eine Pflegetagegeld-Versicherung zahlt für jeden Tag der Pflegebedürftigkeit den vereinbarten Betrag, während eine Pflegekostenversicherung die tatsächlichen Kosten übernimmt. Abgerechnet wird direkt mit der Pflegeeinrichtung. Für Laienpflege, zum Beispiel durch Familie oder Nachbarn, gibt es keine Leistungen. Pfle­ge­ren­ten werden von Lebensversicherungen angeboten. Abhängig von Grad der Pflegebedürftigkeit zahlen sie eine monatliche Rente. Wie und für was er sie verwendet, entscheidet der oder die Versicherte. Allerdings wird ein Neuabschluss im nächsten Jahr teurer. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, sollte deshalb nicht zu lange warten.


Rente mit 56? Ja, aber …

Rente mit 56? Ja, aber …

Wer von Rente mit 56 Jahren träumt, sollte für den Bundestag kandidieren. Anders als die Mehrzahl der Arbeitnehmer haben Abgeordnete des Bundestages die Chance, bereits mit 56 volle Altersbezüge zu erhalten. Denn wer mehr als acht Jahre im Bundestag sitzt, kann den Beginn seiner Pension mit jedem zusätzlichen Jahr vorziehen, und das um bis zu zehn Jahre. Ein Abgeordneter, der 1960 geboren ist und 18 Jahre im Parlament gearbeitet hat, könnte heute mit 56 Jahren und einer Pension von 4087 Euro in den vorzeitigen Ruhestand gehen, hat kürzlich die größte deutsche Tageszeitung vorgerechnet. Auch für andere Berufsgruppen gelten Ausnahmen. So kann ein Jetpilot der Bundeswehr mit 41 Jahren ohne Abzüge in den Ruhestand gehen, ein Berufssoldat im Dienstrang Unteroffizier mit 54 und ein Oberstleutnant mit 59 Jahren.
Menschen, die keiner privilegierten Berufsgruppe angehört, müssen deutlich länger arbeiten. Wer 1964 oder später geboren wurde, erhält die reguläre Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erst mit 67 Jahren. Ein vorgezogener Rentenbezug kostet für jeden Monat einen Abschlag von lebenslang 0,3 Prozent auf die Rente. Bei 36 Monaten sind das immerhin 10,8 Prozent. Von 1000 Euro Rente mit 67 bleiben beim Rentenbeginn mit 64 also nur 892 Euro – vor Steuern und Sozialversicherung.
Mittlerweile macht schon das Schlagwort von der Rente mit 70 die Runde. Gerade erst hat sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für eine schrittweise Erhöhung des Rentenalters ausgesprochen. Für alle, die ihre Zukunft nicht ausschließlich der Politik überlassen wollen, bleibt also nur ein Weg: zusätzliche Vorsorge. Die wird übrigens oft staatlich gefördert. Welche Lösungen im Einzelfall am besten geeignet sind, zeigt eine unabhängige Beratung.


Aktuelle Informationen für Immobilienbesitzer (und die, die es werden wollen)

Aktuelle Informationen für Immobilienbesitzer  (und die, die es werden wollen)

Verbraucher, die zwischen 2002 und 2010 ein Immobiliendarlehen aufgenommen haben, können den Vertrag jederzeit und sogar unbefristet widerrufen, wenn sie bei Abschluss nicht ordnungsgemäß über ihr Widerrufsrecht informiert worden sind. Aber damit ist bald Schluss: Am 21. März 2016 tritt das „Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrechtlinie“ in Kraft. Danach bleiben Verbrauchern nur noch drei Monate, wenn sie von ihrem möglicherweise bestehenden Widerrufsrecht Gebrauch machen wollen. Ab dem 22.6. ist das ewige Widerrufsrecht dann Geschichte. Zu allen anderen Verträgen erlischt das Widerrufsrecht nach dem Willen des Gesetzgebers spätestens nach einem Jahr und 14 Tagen.
Das Bauvertragsrecht soll verbraucherfreundlicher werden, beispielsweise durch ein Widerrufsrecht für Bauverträge, Regelungen zur Bauzeit, Sicherheitsleistungen und Abschlagszahlungen. In Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt werden private Investoren beim Bau preiswerter Wohnungen in Zukunft steuerlich entlastet. Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und im darauf folgenden Jahr sollen jeweils zehn Prozent der Kosten steuerlich absetzbar sein, im dritten Jahr immerhin noch neun Prozent. Diese Sonderabschreibung wird zusätzlich zur linearen Abschreibung gewährt, sodass in den ersten drei Jahren 35 % der Investition die Steuern senken.
Schon seit Jahresbeginn gilt die Energieeinsparverordnung für Neubauten. Danach müssen Häuser mit Bauantrag ab 2016 besser gedämmt und noch energieeffizienter beheizt werden. Ab April 2016 fällt die Förderung für das KfW-Effizienzhaus 70 weg, weil es nur noch den (neuen) gesetzlichen Mindestforderungen entspricht. Als neuer Förderstandard wird das KfW-Effizienzhaus 40 Plus eingeführt. Der Tilgungszuschuss beträgt 15 Prozent des förderfähigen Darlehens.


Baufinanzierung, aber sicher

Baufinanzierung, aber sicher

Die Immobilienbranche boomt. Weil es kaum noch Zinsen gibt, setzen Anleger verstärkt auf Betongold. Auch Normalverdiener nutzen die Gunst der Stunde und profitieren von historisch niedrigen Darlehenszinsen. Gut beraten ist, wer sich für eine lange Zinsbindung entscheidet und zusätzliche Tilgungsoptionen aushandelt. Das bedeutet langfristige Zinsgarantie bei größtmöglicher Flexibilität.
Günstige Konditionen sind nicht alles. Eine Finanzierung wird erst dann zur runden Sache, wenn sie auch möglichen Unwägbarkeiten und Schicksalsschlägen standhalten kann. Um das zu erreichen, sollte das Darlehen nicht höher sein als der Preis, der auch unter ungünstigen Bedingungen beim Verkauf der Immobilie erzielbar wäre. Denn wer in einer finanziellen Notlage verkaufen muss, kann nicht lange auf ein lukratives Angebot warten.
Ebenfalls wichtig: Zinsen und Tilgung sollten auch bei längerer Krankheit oder eingeschränkter Arbeitskraft finanzierbar sein. Dafür sorgt eine bedarfsgerechte Berufs­unfähig­keitsversicherung. Sie zahlt im besten Fall schon dann, wenn der Versicherte für längere Zeit arbeitsunfähig ist. Und auch für den schlimmsten Fall müssen verantwortungsbewusste Immobilienbesitzer vorsorgen. Eine Risiko-Lebensversicherung schützt ihre Hinterbliebenen vor dem finanziellen Aus, falls ihnen etwas zustößt. Sie sollte mindestens für das jeweilige Restdarlehen aufkommen.
Und zu guter Letzt muss auch das Wohneigentum ausreichend versichert werden, angefangen bei der Bau­herren­haft­pflicht über eine Wohngebäudeversicherung und Schutz bei Elementarschäden. Wie das alles finanziell unter einen Hut gebracht werden kann, wird am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch ermittelt.


 
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